Shabu Shabu: Koreanisches Fondue nahe der Mahü

Im sechsten Bezirk kredenzt man seit Kurzem „Shabu Shabu“, ein koreanisches Fondue. Fleisch, Meeresfrüchte und Gemüse werden dabei mitten am Tisch in heißer Suppe gekocht.

„Shabu Shabu“ ist ein genussreiches Essen zum selbst Kochen und wird direkt aus dem Feuer-Topf gegessen. Dazu wird eine elektrische Herdplatte auf den Tisch gestellt und auf diese ein gusseiserner, zweigeteilter Topf. Eine Hälfte ist mit normaler Suppe gefüllt, die andere mit einer pikanteren Version. Im Gegensatz zu Fondue mit Pflanzenöl ist die Brühe sehr fettarm.

Asiatisches Feuertopfgericht

Seit wenigen Wochen serviert man das asiatische Feuertopfgericht aus dem 13. Jahrhundert im gleichnamigen Lokal – dem Shabu Shabu in der Stumpergasse, nahe der Gumpendorfer Straße. Das „asiatische Fondue“ gibt’s in vier verschiedenen Varianten: Nur mit Gemüse, mit Meeresfrüchten, mit Rindfleisch oder als eine Kombination aus den drei Möglichkeiten.

Danach werden die Inhalte einfach – Step by Step – in der brodelnden Brühe versenkt, wieder herausgeholt, in eine der Saucen wie etwa Erdnusssauce getunkt und dann gegessen. Aufgrund der unterschiedlichen Garzeiten, wird der Feuertopf zuerst mit dem Gemüse gefüllt. Dann greift man zum Fleisch (das Rindfleisch ist in ganz zarte Streifen geschnitten) und zu den Meeresfrüchten. Reis kann als Beilage extra geordert werden.

Highlight: Der koreanische Pfannkuchen

Das Shabu Shabu wird ab 37 Euro für zwei Personen angeboten. Die Portionen sind ausreichend, bringt man nicht allzu viel Hunger mit. Ansonsten ist es empfehlenswert, vorab eine Vorspeise zu wählen. Hier ein besonderes Highlight: Seafood Pajeon: Ein koreanischer Pfannkuchen mit Garnelen, Muscheln, Kalmaren sowie Jungzwiebeln und Zucchini – auf beiden Seiten goldbraun gebraten.

Seafood Pajeon

Fazit: Wer die koreanische Küche mag oder kennen lernen will, sollte dem Shabu Shabu einen Besuch abstatten. Vor allem für einen Abend unter Freunden eignet sich das Lokal hervorragend. Während es im Topf brodelt, bleibt nämlich genug Zeit zum Plaudern. Und: Hat man keine Lust auf Fondue, finden sich auf der umfangreichen Karte zahlreiche Alternativen. Darunter etwa koreanisches Fried-Chicken oder Bao-Brötchen.

Wo: 6., Stumpergasse 27
Web: www.shabu.at

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